Kino im Sprengel

Vom 12.5. bis 2.6. bietet das Kino im Sprengel in der Hannoverschen Nordstadt an mehreren Abenden Veranstaltungen, die den Schwerpunkt auf die Perspektiven und Lebenssituationen von Überlebenden rassistischer Gewalt und Hinterbliebenen von Todesopfern rassistischer Gewalt legen.
Zu allen Terminen sind interessante Gäste für Einführungen und/oder Diskussionen geladen (siehe unten).

Hier die Facebooklinks zu den Veranstaltungen

https://www.facebook.com/events/151519781910167/ Film „Revision“, Do. 19.5.
https://www.facebook.com/events/740988596036952/ Film „Der Kuaför aus der Keupstraße“, Do. 26.5.
https://www.facebook.com/events/1011587212211521/ Gala und Konzert „26 Jahre Microphone Mafia“ Fr., 27.5.
https://www.facebook.com/events/219197121786395/ Kurzfilme zum tödlichen
Brandanschlag in Mölln und dem Pogrom in Hoyerswerda, Do. 2.6.

Die Veranstaltungen im Einzelnen:
Do. 19.5. Dokumentarfilm „Revision“ zur augenscheinlich gadje-rassistischen Tötung von zwei rumänischen Roma und Familienvätern in Mecklenburg-Vorpommern und der Ungewissheit ihrer Hinterbliebenen.
Gast: Djevdet Berisa von der niedersächsischen Roma-Selbstorganisation „Romane Aglonipe“.

Do. 26.5. Spielfilm „Der Kuaför aus der Keupstraße“ zum Nagelbomben-Attentat des NSU und der falschen Verdächtigung von Verletzten, Zeug*innen und Anwohner*innen in den folgenden Jahren.
Gäste: Kutlu Yurtzeven und evt. ein*e zweite*r Vertreter*in von der Initiative „Keupstraße ist überall“.

Fr. 27.5. Gala und Konzert „26 Jahre Microphone Mafia“. Die Migrantenkombogewerkschaftsshausbandantifahiphopper der Microphone Mafia
werden 26 und haben genug von Fremdzuschreibungen. Darum erzählen sie ihre Geschichte lieber selber. Anschließend Konzert in der Sturmglocke, 10m vom Kino entfernt.

Do. 2.6. Kurzdokumentationen: „Nach dem Brand“ zum tödlichen Brandanschlag in Mölln und den Strategien der Überlebenden, um trotz schmerzhafter Erinnerungen und einer veränderten Familienkonstellation im Alltag Fuß zu fassen. Außerdem „Viele habe ich erkannt“ und „Hoyerswerda revisited“ zum Pogrom in Hoyerswerda und Rassismus 20 Jahre danach aus Sicht des Überlebenden Manuel Nhacutou.
Gäste: Ibrahim Arslan, Überlebender und Aktivist des „Freundeskreis Mölln“ und Julia Oelkers, Filmemacherin.

Alle Veranstaltungen beginnen um 20.30 (c.t.) im Kino im Sprengel, Klaus-Müller-Kilian-Weg 1/ Schaufelder Straße 33 in der Nordstadt.

Viele Grüße
Kino im Sprengel Hannover

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Veröffentlicht am 15. Mai 2016, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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