Refugee-Pat_innen-Projekt

Nicht obwohl, sondern grade weil das Refugee Protest Camp der Ausgangspunkt für das Refugee-Pat_innen-Projekt war, wird das Projekt natürlich fortbestehen.
Ein schon länger geplantes Vernetzungstreffen alter und neuer “Pat_innen” aus dem Projekt wird deshalb am 19.05. um 18 Uhr im Kulturzentrum Pavillon stattfinden.
Sagt allen Bescheid! Wir freuen uns auf euch, eure Anregungen und Eindrücke!

Einladung auf Fb: https://www.facebook.com/events/956160707771184/

Über 100 Patenschaften sind im ersten Jahr des Refugee-Pat_innen Projekts entstanden, bei dem Unterstützer_innen die Möglichkeit haben, sich mit Refugees zu vernetzen, die Unterstützung in ihren individuellen Asylprozessen benötigen. Zahlreiche Erfolge waren zu verzeichnen.

Doch insbesondere die Asylgesetzesverschärfungen des vergangenen Jahres sorgen auch dafür, dass nicht immer alles glatt läuft.
Nun möchten wir allen Beteiligten und allen Neu-Interessierten anbieten, im Rahmen eines regelmäßigen 2-wöchigen Vernetzungs-Treffens wieder zusammen zu kommen, um
– sich über die gesammelten Erfahrungen auszutauschen,
– Probleme anzusprechen,
– Fragen zu klären,
– verschiedene Herangehensweisen zu diskutieren,
– und Feedback zu geben.

Das ganze wird zur klassischen Uhrzeit am Donnerstag, den 19.05.2016, um 18 Uhr im Kulturzentrum Pavillon Hannover stattfinden.

Der Bedarf steigt! Ladet deshalb alle ein, die bei den letzten Malen noch nicht dabei sein konnten!

Bis dahin,
Euer Refugee-Pat_Innen-Projekt!

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Fortbildung für Ehrenamtliche zu“Trauma“

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, sehr geehrte Damen und Herren,

uns erreichen viele Anfragen von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit mit Fragen zu Traumatisierung
– wie man diese erkennt, wann professionelle Hilfe sinnvoll ist, und wo man sie bekommt.

Deshalb plant das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. eine
Fortbildung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit zu „Trauma“
am Samstag, dem 25. Juni, 11.00-16.00, im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, Hannover.

 

Geplant sind Vorträge und Workhops zu Traumatisierung, Therapievermittlung, Aufenthaltsrecht und medizinischer Versorgung sowie zu Supervision und Selbstfürsorge.

 

Das Programm stellen wir sobald es verfügbar ist hier ein.

 

Bitte merken Sie sich den Termin schon einmal vor und geben Sie ihn ggf. weiter.
Gerne nehmen wir auch schon Anmeldungen entgegen.

Kino im Sprengel

Vom 12.5. bis 2.6. bietet das Kino im Sprengel in der Hannoverschen Nordstadt an mehreren Abenden Veranstaltungen, die den Schwerpunkt auf die Perspektiven und Lebenssituationen von Überlebenden rassistischer Gewalt und Hinterbliebenen von Todesopfern rassistischer Gewalt legen.
Zu allen Terminen sind interessante Gäste für Einführungen und/oder Diskussionen geladen (siehe unten).

Hier die Facebooklinks zu den Veranstaltungen

https://www.facebook.com/events/151519781910167/ Film „Revision“, Do. 19.5.
https://www.facebook.com/events/740988596036952/ Film „Der Kuaför aus der Keupstraße“, Do. 26.5.
https://www.facebook.com/events/1011587212211521/ Gala und Konzert „26 Jahre Microphone Mafia“ Fr., 27.5.
https://www.facebook.com/events/219197121786395/ Kurzfilme zum tödlichen
Brandanschlag in Mölln und dem Pogrom in Hoyerswerda, Do. 2.6.

Die Veranstaltungen im Einzelnen:
Do. 19.5. Dokumentarfilm „Revision“ zur augenscheinlich gadje-rassistischen Tötung von zwei rumänischen Roma und Familienvätern in Mecklenburg-Vorpommern und der Ungewissheit ihrer Hinterbliebenen.
Gast: Djevdet Berisa von der niedersächsischen Roma-Selbstorganisation „Romane Aglonipe“.

Do. 26.5. Spielfilm „Der Kuaför aus der Keupstraße“ zum Nagelbomben-Attentat des NSU und der falschen Verdächtigung von Verletzten, Zeug*innen und Anwohner*innen in den folgenden Jahren.
Gäste: Kutlu Yurtzeven und evt. ein*e zweite*r Vertreter*in von der Initiative „Keupstraße ist überall“.

Fr. 27.5. Gala und Konzert „26 Jahre Microphone Mafia“. Die Migrantenkombogewerkschaftsshausbandantifahiphopper der Microphone Mafia
werden 26 und haben genug von Fremdzuschreibungen. Darum erzählen sie ihre Geschichte lieber selber. Anschließend Konzert in der Sturmglocke, 10m vom Kino entfernt.

Do. 2.6. Kurzdokumentationen: „Nach dem Brand“ zum tödlichen Brandanschlag in Mölln und den Strategien der Überlebenden, um trotz schmerzhafter Erinnerungen und einer veränderten Familienkonstellation im Alltag Fuß zu fassen. Außerdem „Viele habe ich erkannt“ und „Hoyerswerda revisited“ zum Pogrom in Hoyerswerda und Rassismus 20 Jahre danach aus Sicht des Überlebenden Manuel Nhacutou.
Gäste: Ibrahim Arslan, Überlebender und Aktivist des „Freundeskreis Mölln“ und Julia Oelkers, Filmemacherin.

Alle Veranstaltungen beginnen um 20.30 (c.t.) im Kino im Sprengel, Klaus-Müller-Kilian-Weg 1/ Schaufelder Straße 33 in der Nordstadt.

Viele Grüße
Kino im Sprengel Hannover

Netzwerktreffen 19.05.2016

Liebe Netzwerkmitglieder,

wir treffen uns am 19.05.2016 um 17.00 Uhr im Kleinen Sitzungszimmer im Rathaus Misburg, Waldstraße 9.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch.

 

CSD-Hannover Kulturwochen

„Liebe ist kein Verbrechen: verfolgt wegen sexueller Orientierung und Identität – geschützt in Deutschland?“

Referent: Martin Roger, von Amnesty International; Amnesty-Vorstandsmitglied für politische Flüchtlinge

 In weit über 70 Ländern werden homo– und transsexuelle Menschen immer noch strafrechtlich belangt und verfolgt. Ächtung, Bestrafung, lebensbedrohliche Gewalterfahrungen und Todesstrafe sind allgegenwärtig in vielen Herkunftsländern. Martin Roger gibt eine globale Übersicht über die Verfolgung von LSBTTIQ Menschen in deren Heimat und stellt die Frage nach dem Schutz in Deutschland.

Im Anschluss an den Vortrag können Fragen gestellt werden an Herrn Roger.

Danach berichtet ein Flüchtling aus dem Irak über seine Verfolgung im eigenen Land und seiner Flucht bis nach Deutschland.

09.05.2016     19:00-20:30 Uhr     Neues Rathaus, Mosaiksaal, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Voranmeldung bitte unter: 0511-168-36470

Thomas Adank sowie Thomas.Adank@Hannover-Stadt.de

 

Basisqualifizierung für IntegrationslotsInnen

Landeshauptstadt Hannover – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover:

Noch freie Plätze in der Basisqualifizierung für IntegrationslotsInnen

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover hat für ihre 11. Basisqualifizierung für IntegrationslotsInnen noch Plätze zu vergeben. Die Teilnahme an dem Kurs mit zwölf Terminen (50 Unterrichtsstunden) vom 18. April bis zum 13. Juni kostet 25 Euro. Anmeldungen nimmt Natalia Beckmann unter der Rufnummer 168-36341 oder der E-Mail natalia.beckmann@hannover-stadt.de entgegen.

Seit 2007 bildet die VHS Hannover IntegrationslotsInnen aus und koordiniert ihre Einsätze. Die Koordinierungsstelle bekommt Anfragen von städtischen Trägern (Kommunaler Sozialer Dienst, Migrantenorganisationen, Schulen, Flüchtlingsunterkünfte) und leitet sie an die LotsInnen weiter, die dann selbst entscheiden, ob sie bei einem Einsatz fachlich behilflich sein können und ob sie ihn übernehmen. Im Rahmen von diesem Kurs werden die Ehrenamtlichen professionell auf ihre Aufgaben vorbereitet. Bei der späteren Tätigkeit als LotsInnen, werden sie von der Koordinierungsstelle organisatorisch und pädagogisch begleitet.

In der Basisqualifizierung werden folgende Themen behandelt:

•    Zuwanderung und Integrationsprozess

•    Kommunikationsprozesse

•    Einsatzmöglichkeiten und ihre Rahmenbedingungen

•    Informationen über Beratungsstellen

•    Strategien als IntegrationslotsInnen

Am Ende der Qualifizierung erhalten die LotsInnen ihre Zertifkate und können in ihren ausgewählten Gebieten eingesetzt werden.

Termine der Basisqualifizierung:

Montag, 18.04.2016, Uhrzeit: 18.00 – 20.30 Kursstart

Samstag, 23.04.2016, Uhrzeit: 10.00 – 15.15

Montag, 25.04.2016, Uhrzeit: 18.00 – 20.30

Montag, 09.05.2016, Uhrzeit: 18.00 – 20.30

Samstag, 21.05.2016, Uhrzeit: 10.00 – 15.15

Montag, 23.05.2016, Uhrzeit: 18.00 – 20.30

Samstag, 28.05.2016, Uhrzeit: 10.00 – 15.15

Montag, 30.05.2016, Uhrzeit: 18.00 – 20.30

Samstag, 04.06.2016, Uhrzeit: 10.00 – 15.15

Montag, 06.06.2016, Uhrzeit: 18.00 – 20.30

Montag, 13.06.2016, Uhrzeit: 17.00 – 21.00 Abschluss

 

Downloads:

 

Flüchtlinge in unseren Gemeinden begleiten

Fortbildungen für Ehrenamtliche im Sprengel Hannover

Auszug aus dem Flyer

25.04.2016 – Basiswissen: Begegnung mit Muslimen – Teil I

Welches Wissen ist hilfreich für die Begegnung mit Geflüchteten muslimischen Glaubens? Wie haben sich Muslime in Niedersachsen organisiert?

Prof. Dr. Wolfgang Reinbold Beauftragter für Kirche und Islam im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers31. Mai 20konisches Werk Hannover

31.05.2016 – Umgang mit traumatisierten Menschen.

Viele Geflüchtete sind von den Erlebnissen der Flucht traumatisiert. Welche Anzeichen gibt es für eine Traumatisierung und wie können Ehrenamtliche damit umgehen?

N.N., Refugio Bremen e.V

Flyer Fluechtlinge begleiten

„Mit Migranten für Migranten (MiMi)“

Das Gesundheitsprojekt „Mit Migranten für Migranten (MiMi)“ informiert bundesweit mehrsprachig und kultursensibel über das deutsche Gesundheitswesen und Prävention und trägt somit zu gesundheitlicher Chancengleichheit, Teilhabe und Integration bei.

„Mit Migranten für Migranten“ ist gleichzeitig das Motto und Konzept des Projekts, dessen Ziel es ist, MigrantInnen in einer Schulung zu interkulturellen GesundheitsmediatorInnen auszubilden.

In der Mediatorenschulung erhalten interessierte Migrantinnen wichtige Informationen zum deutschen Gesundheitssystem und weiteren Themen der Gesundheit. Diese Kenntnisse geben die ausgebildeten GesundheitsmediatorInnen dann in ihrer Muttersprache an die Landsleute weiter.

Die bundesweite MiMi-Initiative zur Müttergesundheit möchte inbesondere die Gesundheit von Schwangeren und Müttern mit Migrationshintergrund unterstützen. Darüber hinaus möchte MiMi ältere wie jüngere MigrantInnen erreichen und zu gesunder Lebensweise motivieren. Dazu kooperiert MiMi mit Migrantenorganisationen, Fachkräften und Institutionen aus dem Gesundheitswesen.

Projektflyer_Müttergesundheit_Hannover

Angebot für geflüchtete junge Menschen

Das IfT – Institut für Talententwicklung in Hannover – veranstaltet die Schüler-Fachmesse für Ausbildung und Studium „vocatium“, welche jungen Menschen den Einstieg in die Berufs- und Studienwelt erleichtert. Aufgrund von Nachfragen von Unternehmen, Institutionen und Schulen zum Thema „Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt“, verlängern wir in diesem Jahr die vocatium Hannover am ersten Messetag, Mittwoch 18. Mai 2016, um eine Stunde. In der Zeit von 14.45 bis 15.45 Uhr findet die 1-stündige Ergänzungsveranstaltung – das vocatium plus-Forum  –  statt.

Das vocatium plus-Forum richtet sich an junge Geflüchtete im Alter von 15 bis 25 Jahren mit Grundkenntnissen in der deutschen Sprache und besonderem Informations- und Beratungsbedarf.  Diese Jugendlichen, die nicht mit den regulären Schulklassen an der vocatium Hannover teilnehmen, erhalten hier die Chance, sich in einer „ruhigen Stunde“ über Praktikum, Ausbildung und Studium zu informieren. Eine Terminvergabe mit den Ausstellern (wie auf der vocatium Hannover) ist für diese Zeit nicht vorgesehen – Lebensläufe können gerne mitgebracht werden! Die Jugendlichen können sich auch gerne von ihren Betreuern und/oder Eltern begleiten lassen. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf unserer Homepage http://www.erfolg-im-beruf.de/vocatiumplus/.

Hobbyraum für Flüchtlinge

Unser heutiges Anliegen ist es, Unterstützer und Unterstützerinnen für das nachstehend beschriebene Projekt zu finden.

Informationen zu dem Projekt:

Angebot eines „Hobbyraums“ in dem Interessierte Geflüchtete die Möglichkeit bekommen, mit Holz zu arbeiten. Es sind Arbeitsmittel vorhanden, die Art der Holzarbeit wird mit den Interessenten abgestimmt. Material wird für das jeweilige Projekt beschafft, soweit nicht vorhanden. Möglich wären auch kleine Metallarbeiten, z.B. Schmuck.

Ziele des Projektes sind:

  • Gelegenheit zu kreativer Arbeit oder Herstellen / Reparieren von Alltagsgegenständen schaffen
  • Erkennung von Begabungen / Neigungen / Eignungen für das Einfädeln in Praktika und Berufstätigkeit
  • Förderung der Integrationsbemühungen abseits des Deutschunterrichtes

Vor ca. zwei wurde zusammen mit einer weiteren Initiative erstmals geöffnet, derzeit am Dienstagvormittag und am Donnerstag nachmittag jeweils 3 Stunden. Bei wachsendem Interesse würden wir die Öffnungszeiten gern ausweiten.

Wir suchen zur Anleitung und Beaufsichtigung ehrenamtliche Helfer(Innen), die handwerklich hinreichend versiert sind – vom Hobbyhandwerker bis zum Tischler im Ruhestand.

Übrigens sind wir auch noch auf der Suche nach Sachspenden für die Ausstattung: eine alte Hobelbank, Arbeitstisch, Schraubstock, Werkzeug…

Wie immer gilt, bei Interesse einen Kommentar hinterlassen und oder eine Mail ans Netzwerk schicken. Wir geben dann gerne die Kontaktdaten und Details des Projektes weiter.